Mit einem hervorragenden zweiten Gesamtrang beim 37. ADAC Zurich 24h-Rennen zeigt Pierre Kaffer auf einem Audi R8 LMS erneut seine Klasse.
Von Startplatz vier aus ging das Quartett Lucas Luhr, Christian Abt, Jean-Francois Hemroulle und Pierre Kaffer vor 235.000 Zuschauern ins Rennen. Dieses sollte ein Kampf über 24 Stunden werden, wie ihn die Fans an der Strecke und die Millionen Zuschauer an den heimischen Bildschirmen noch nicht erlebt hatten. Der Wettstreit zwischen „der alten Macht", den Porsche aus dem Manthey-Rennstall, und den „neuen" Herausforderern aus Ingolstadt bestimmte das Rennen.
„Das diesjährige Rennen war ein einziger Sprint über 24 Stunden. Material und Fahrern wurde alles abverlangt. Trotzdem oder gerade deswegen hat es mir dieses Jahr besonders viel Spaß gemacht. Wir waren von Anfang an vorne mit dabei, wenn auch primär als Beobachter des Schlagabtauschs zwischen dem Porsche mit der Startnummer 1 sowie des Audi mit der Nummer 99. Wir haben immer auf unsere Chance gewartet und waren rechtzeitig zur Stelle, als diese kam. Ich bin sehr zufrieden mit dem zweiten Gesamtrang, vielleicht werde ich es nächstes Jahr auch endlich einmal bis ganz nach oben schaffen."
Nach dem Ausfall des zeitweise gesamtführenden Audi von Phoenix-Racing verblieb der Abt-R8 mit der Nummer 97 als bestplatzierter Audi im Rennen. Einen harten und langen Kampf mit dem SP9-Porsche von Manthey Racing konnte die Abt-Truppe in der Schlußphase des Rennens für sich entscheiden. Für den Gesamtsieg beim wichtigsten Motorsport-Event in Deutschland reichte es jedoch nicht mehr. Trotzdem waren alle Fahrer und das gesamte Team hochzufrieden mit dem Ergebnis.
Für Pierre Kaffer ist dieser zweite Platz sozusagen die Wiederholung des letztjährigen Erfolges, nur dass er diesmal Manthey-Jäger im R8 war.

